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Informationen

Die Handelsakademie vermittelt in integrierter Form eine umfassende Allgemeinbildung und eine höhere kaufmännische Bildung, die sowohl zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung als auch nach Ablegung der Reife- und Diplomprüfung zum Studium an Akademien, Fachhochschulen und Universitäten befähigen.

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umwälzungen in Europa stellen seit einigen Jahren neue Anforderungen an die Absolventen der kaufmännischen Schulen.

Gefragt sind:

• Wirtschaftliche Fachkompetenz
• Team- und Kooperationsfähigkeit
• Kommunikationsfähigkeit
• Eigeninitiative
• Selbständigkeit und Selbstverantwortung
• Erfassen von Zusammenhängen
• Sprachliche Kompetenz

In dem durch den Lehrplan 1994 neu eingeführten Pflichtgegenstand "Betriebswirtschaftliche Übungen und Projektmanagement" (Handelsakademie) bzw. "Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Projektarbeit" (Handelsschule) werden diese Schlüsselqualifikationen praxisgerecht in eigens dafür eingerichteten BWZ (Betriebswirtschaftlichen Zentren) unterrichtet.

Basierend auf dem Prinzip "learning by doing" lernen Schülerinnen und Schüler in Übungsfirmen nicht nur die Arbeitsanforderungen der verschiedenen Abteilungen eines Betriebes kennen, sondern führen wie in einem realen Betrieb auch alle in der Praxis anfallenden Geschäftsfälle - von der Beschaffung bis zum Absatz - durch.

 

Neu an der Handelsakademie

Möglichkeit der Wahl eines Ausbildungsschwerpunktes im betriebswirtschaftlichen Bereich:
z. B. Sozial- und Gesundheitsmanagement, Multimedia, Marketing und internationale Geschäftstätigkeit


Projektarbeit

Dadurch sollen die Schülerinnen und Schülern wichtige Arbeitstechniken, wie z. B. Beschaffen von Informationen, Arbeiten im Team, Strukturieren von Inhalten sowie Dokumentieren und Präsentieren des Ergebnisses erlernen.

An der Handelsakademie wie auch an der Handelsschule können auf Grund der schulautonomen Lehrplanbestimmungen verschiedene Seminare, die Sprachen sowie allgemein bildende und betriebswirtschaftliche Inhalte umfassen, besucht werden.

Schulautonome Bestimmungen ermöglichen der Schule auch, unterschiedliche Gesamtwochenstunden für einzelne Unterrichtsgegenstände festzulegen und neue Gegenstände einzuführen. Dadurch kann sich jeder Schulstandort ein den regionalen wirtschaftlichen Gegebenheit angepasstes spezifisches Profil geben.